Kategorie: Allgemein

Stimulationspille für die Frau?

Vor ein paar Tagen laß ich, daß es bald eine Stimulationspille geben soll, die das Lustgefühl der Frau erhöhen soll. Da lt. einer Studie hervorgegangen ist, daß Frauen über 30 weniger Lustgefühl hätten.

Wenn man den eigenen Körper versteht, arbeitet dieser im Unterbewustsein vernüftiger als so manches Gehirn. Eine Frau über 30 hat Kinder, Beruf, Haushalt. Und damit ist sie mehr als ausgelastet. Dazu kommen noch durch teilweise falsche Politik immer mehr Sorgen um Arbeitsplatz, Geld und ums Wohl der Kinder.

Die Pille für den Mann gibt es schon lange. Aber ist nicht dadurch auch das „Fremdgehen“ gefördert worden? Die Herzinfarkt-Rate erhöht worden? die Ehescheidungs-Raten erhöht worden?

Wenn man die Pille für den Mann weglässt, braucht man auch keine Pille für die Frau. Denn Lustgefühle und Sex sind nicht das Um- und Auf des Lebens. Die Innere Uhr des Körpers weiß schon, warum die Libido gesenkt wurde. Zum Schutz des Körpers.

Früher gab es diese Pillen nicht, dafür waren die Familien länger intakt, man lebte den Kindern ein ordentliches Zusammengehörigkeitsfühl vor, ohne „Sexbomben“ zu spielen. Man lehrte Verantwortung zu tragen, und nicht das Leben als Lustspiel zu sehen.

Wann kommen die Leute drauf, daß die Medien vollständig Manipulation betreiben, damit die Wirtschaft ein paar Pillen verkaufen kann. Daß die Gesundheit damit flöten geht, die Ehe flöten geht, ist denen die das große Geld sehen, vollkommen egal. Man gaukelt den Leuten vor, nur normal zu sein, wenn man täglich den Lustgefühlen nachgeht, und wenn es nur durch eine Stimmulationspille möglich ist. Aber ist dies die Stimmung des eigenen Ichs????

Noch zu hinterfragen wäre, wie die heute schlechte Ernährung (Fastfood, unreifes Obst,dadurch verminderte Vitamine,  mangelnde Bewegung) auf dieses ganze Geschehen wirken. Denn die Durchblutung der bestimmten Organe trägt auch zum Wohlwollen bei.

Wie der Körper dann auf diese Medikamenteneinnahme reagiert, die Nebenwirkungen, vielleicht krank zu werden, nimmt man wegen ein paar lustvolle Stunden in Kauf. Da kann ich nur fragen: „Wie krank ist die Welt“

Eure Riki

Gesundheitsministerin: Null Engagement gegen gefälschte Medikamente

Quelle: Unzensuriert

Die Flut gefälschter oder illegaer Medikamente via Internet lässt SPÖ-Gesundheitsministerin Rendi-Wagner unberührt. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)

Die Flut gefälschter oder illegaer Medikamente via Internet lässt SPÖ-Gesundheitsministerin Rendi-Wagner unberührt.
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)

Nicht sehr sattelfest und ohne tatsächliches Engagement in Sachen Gesundheitsgefährdung durch gefälschte Arzneimittel zeigt sich Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ). Sie beantwortet etwa eine parlamentarische Anfragen betreffend gefälschter Arzneimittel in Bezug auf die legale Vertriebskette, einen Absatzweg, den Kriminelle aber gerade bei ihren krummen Geschäften mit Medikamenten umgehen wollen,so:

Gesundheitsgefährdungen durch gefälschte Arzneimittel können je nach Produkt unterschiedlich sein. So können z. B. Wirkstoffe fehlen, falsch deklariert oder überdosiert sein, was zu unterschiedlichen Gefährdungsszenarien führt. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass bis jetzt in Österreich in der legalen Vertriebskette kein konkreter Fall von Gesundheitsgefährdung durch gefälschte Medikamente bekannt geworden ist.

Illegaler Medikamenten-Vertrieb über Internet wird ignoriert

Auch bei den finanziellen Auswirkungen gefälschter Arzneimittel hat die rote Ministerin nur den legalen Vertriebsweg im Fokus ihrer behördlichen Aufsicht, und deshalb sieht sie überhaupt keinen finanziellen Schaden. Dafür hält sie zumindest finanzielle Belastungen durch Gesundheitsschädigungen in Folge gefälschter Medikamente für möglich :

Da solche Produkte nicht in die legale Vertriebskette gelangen, ist grundsätzlich kein finanzieller Schaden für das österreichische Gesundheitswesen gegeben. Von einer Mehrbelastung für das Gesundheitswesen ist durch die Therapie selbst verschuldeter Schädigungen (z. B. bei illegalem Bezug von Arzneimitteln über das Internet) auszugehen, diese kann aber nicht quantifiziert werden.

Arzneimittelechtheitsprüfung in Apotheken kommt erst 2019

Dass man sich bei der Echtheitsprüfung von Arzneimitteln im Gesundheitsministerium überhaupt bis zum Februar 2019 in einem Blindflug befindet, zeigt auch folgende Stellungnahme der SPÖ-Ministerin:

Diese Echtheitsüberprüfung soll anlässlich der Abgabe der einzelnen Arzneimittelpackung an Patient/inn/en in der Apotheke durch einen elektronischen Abgleich eines auf jeder Arzneimittelpackung aufgebrachten Codes mit den in einem von der pharmazeutischen Industrie zu betreibenden Datensystem enthaltenen Informationen zu diesem Arzneimittel erfolgen. Diese Regelungen treten mit 9. Februar 2019 in Kraft, diesbezügliche Vorbereitungen laufen bereits. Damit sollen ein noch besserer Schutz vor Arzneimittelfälschungen und eine weitere Erhöhung der Arzneimittelsicherheit gewährleistet werden.

Freiwillige Feuerwehrleute – Anonyme Helden unserer Heimat

Quelle: Unzensuriert

Die unzensuriert.at Sonntag-Serie Foto: unzensuriert.at

Die unzensuriert.at Sonntag-Serie
Foto: unzensuriert.at

Wir nehmen es als selbstverständlich hin, dass in unserem Land Feuerwehrleute Tag und Nacht bei Bränden, Hochwasserkatastrophen oder schweren Unfällen ausrücken und Leben retten. Doch nur wenige von ihnen üben diese Tätigkeit hauptberuflich aus. Bei den meisten handelt es sich um Menschen, die sich freiwillig und unentgeltlich in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Österreichweit organisiert sind sie in Freiwilligen Feuerwehren.

Grundpfeiler des heimischen Feuerwehrwesens

Das Feuerwehrwesen in Österreich ist Angelegenheit der einzelnen Bundesländer. In den Feuerwehrgesetzen der Bundesländer sind die Gemeinden, sofern es keine Berufsfeuerwehr gibt, verpflichtet, leistungsfähige und den örtlichen Verhältnissen entsprechend ausgerüstete Freiwillige Feuerwehren aufzustellen. Als Richtwert steht in einigen Gesetzen, dass zumindest die Mannstärke für einen Löschzug erreicht werden muss, um eine Feuerwehr bilden zu können. Dies wäre nicht möglich, wenn es in unserem Land nicht genügend Menschen gäbe, die ihre Freizeit opfern, um anderen in Notsituationen zu helfen.

Größte Einsatzorganisation Österreichs

Den sechs Berufsfeuerwehren und 314 Betriebsfeuerwehren stehen demzufolge 4.503 freiwillige Wehren gegenüber, die in Notfällen rasch und professionell Hilfe leisten. Über 312.000 Männer und Frauen, sowie rund 26.000 Jugendliche sind in diesen Freiwilligen Feuerwehren organisiert.

Doch das war nicht immer so. Erste Freiwillige Feuerwehren gründeten sich in Österreich ab dem Jahr 1857. Als Gründungsvater gilt der Innsbrucker Turnlehrer Franz Thurner. Zuvor war es Bürgern nicht möglich, sich in der absolutistisch regierten Habsburgermonarchie in Vereinen zu organisieren. Erst nach und nach wurden, begünstigt durch die bürgerliche Revolution von 1848, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entsprechende Vereinsgesetze erlassen.

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr“

Hervorgegangen sind die Freiwilligen Feuerwehren aus Turnvereinen, deren Mitglieder die Aufgabe des Brandschutzes und der Brandbekämpfung übernahmen. In der Folge wurden die Turner zur Brandbekämpfung ausgerüstet und ausgebildet. Doch wie alle privaten Initiativen in dieser Zeit, wurden auch die Turner von der Obrigkeit zunächst misstrauisch beäugt und in ihrer Tätigkeit eher behindert als gefördert.

Als die Umwandlung der alten Feuerlöscheinrichtungen in echte Feuerwehren stattfand, konnten die meisten Turnvereine dies allerdings nicht mehr aus eigenen Mitteln finanzieren. Die Organisation der Feuerwehr ging so oft auf die Gemeinde über oder wurde von Privaten finanziert und auf freiwillige Basis gestellt. Ein Relikt aus dieser Zeit ist unter den Feuerwehrleuten in einigen Bundesländern noch immer den Turnergruß „Gut Heil“.

Die christliche Gesinnung der Feuerwehrleute manifestiert sich in ihrem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr“. Ihr Schutzpatron ist der Heilige Florian, dessen Namenstag um den 4. Mai mit Kirchgang und Übungen begangen wird.

Bei Freiwilliger Feuerwehr steht Kameradschaft an erster Stelle

Zur Aufrechterhaltung des Betriebs und zur Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen sind die Freiwilligen Feuerwehren als „Non Profit Organisationen“ auf externe Finanzierungsquellen angewiesen. Im Wesentlichen setzen sich die Finanzmittel aus Einnahmen durch Feste und Veranstaltungen, finanzieller Unterstützung durch die Gemeinden sowie privaten Spenden zusammen. Nur unter bestimmten Umständen dürfen Freiwillige Feuerwehren Kostenersatz für einen Einsatz verrechnen.

Bei der Rekrutierung von aktiven Mitgliedern erweisen sich die Kameradschaft sowie das Streben, etwas zu leisten und neue Fertigkeiten zu erwerben, als wichtige Argumente, der Feuerwehr beizutreten. Ein Problem stellen im ländlichen Raum die Abwanderung und das Auspendeln aus dörflichen Gebieten dar. Insgesamt sind die Verantwortlichen jedoch optimistisch, auch in Zukunft genügend Menschen zu finden, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen und diese wichtige Freiwilligenarbeit verrichten.

Offener Brief von Hans U.P.Tolzin an die Süddeutsche Zeitung

Quelle: Impf-report

Ich richte meinen Dank an den klugen Menschen und wichtigen Kämpfer für die Gesundheit Hans U.P.Tolzin. Ich will, dass der Frevel „Impfen“ beendet wird. Jetzt.
thom ram, 17.06.05, Beginn des NZ, des Neuen Zeitalters, da kluge Menschen aufstehen und ihre Stimme erheben.

Liebe Süddeutsche Zeitung,

in Ihrer Online-Ausgabe vom 26. Mai 2017 lassen Sie Ihren Redakteur Kim-Björn Becker, Doktor der
Politikwissenschaften, zu Wort kommen, der Eltern, die das Impfen ihrer Kinder verweigern, darin auf das Übelste
beschimpft.

Da heißt es z. B.:

„… die teils dummdreiste Ignoranz, mit der sich so mancher Impf-Gegner unter dem Deckmantel der kritischen Informiertheit den medizinischen Erkenntnissen verweigert, ist schon bemerkenswert … Impf-Gegner mit ihrer verqueren Haltung … Eltern, die dem Nachwuchs aus purer Nachlässigkeit den nötigen Impfschutz verwehren … wenn der Staat nichts gegen die Querulanten unternähme …“

Sagen Sie mal, haben Sie die Doktorarbeit des Herrn Becker eigentlich mal überprüft? Ob er sie wirklich selbst
geschrieben – oder abgeschrieben – hat?

Denn für seinen Artikel hat er ganz offensichtlich abgeschrieben, statt selbst zu recherchieren.

Als Doktor der Politikwissenschaft – und als Redakteur der SZ – sollte er doch die Grundregeln der Recherche, die Bedeutung der Grundwerte und des Respekts vor der Meinung Andersdenkender, verstanden haben.

Außerdem sollte er als Redakteur in „Deutschlands führender Tageszeitung“ eigentlich die Kunst beherrschen, zwischen Meinung und Fakten zu unterscheiden und vor allem auch Mehrheitsmeinungen auf Fakten zu überprüfen.

Er sollte fähig sein, objektiv über Pro und Kontra zu berichten, damit der Leser sich eine eigene Meinung bilden kann.

Statt dessen betätigt er sich als Einpeitscher, Populist und Denunziant.

Wie Sie wissen – oder schon vergessen haben? – gab es Deutschland Zeiten, da hatten Menschen mit diesen Charaktereigenschaften Hochkonjunktur und die besten Aussichten, politisch und in den Medien Karriere zu machen.

Sollten diese Zeiten jetzt etwa wieder kommen?

Wie im Internet nachzulesen ist, fällt die Auflage der SZ seit Jahren.

Das finde ich gut. Denn jede Tageszeitung, die solche FAKENEWS verbreitet, sollte aus dem Antlitz der Medienlandschaft verschwinden.

Hier kurz die Fakten zum Impfen, die viele Eltern aus VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN und LIEBE dazu bewegen, auf bestimmte oder auch alle Impfungen zu verzichten:

1. Der Beweis dafür, dass Geimpfte gesünder sind als Ungeimpfte, wie es Eltern seit Jahrzehnten fordern, fehlt mittlerweile seit über 200 Jahren.

Begründung: Vergleichende Placebostudien seien unethisch. Wie bitte???

2. Der Beweis dafür, dass Menschen mit hohen Antikörpertiterwerten im Blut (einziger „Wirksamkeitsbeweis“ bei der Zulassung von Impfstoffen) gesünder sind als Menschen ohne nachweisbare Titer, fehlt ebenso bis heute.

Auf Anfrage bei den zuständigen Bundesbehörden bekommt man zur Antwort:

„Das ist so, weil es in den Lehrbüchern steht“. Wie bitte???

3. Die Ersatzbehauptung, dass der Rückgang der Seuchen durch die Einführung von Massenimpfungen bewirkt wurde, wird durch Erkrankungs- und vor allem durch Todesfallstatistiken nicht gestützt.

Im Gegenteil: Die Kurven fallen in der Regel etwa ab 1900, also Jahrzehnte VOR Einsetzen der meisten Impfungen.

Doch Sie ignorieren das einfach. Ja, wo leben wir denn???

4. Das Impfrisiko ist nicht kalkulierbar, was die zuständigen Behörden auch regelmäßig zugeben.

Grund: Die Studien sind zu klein und laufen nicht lange genug. Die Dunkelziffer bei den gemeldeten Impfkomplikationen ist völlig unbekannt. Schätzungen gehen von einer Melderate von maximal 5 % bis hin zu maximal 0,1 % aus!

Damit ist auch eine Nutzen-Risiko-Abwägung nicht möglich.

Die Vermutung mancher Autoren, dass Impfungen eine der Hauptursachen für die exponentielle Zunahme von chronischen Erkrankungen sind, konnte bisher nicht widerlegt werden – ganz einfach, weil die entsprechenden Studien fehlen.

Und mit solchen ungeprüften Produkten sollen wir unsere gesunden Kinder impfen lassen? Geht’s noch???

5. Fragt man das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die deutsche Zulassungsbehörde, zu welchen Impfstoffen sogenannte Nachmarktstudien (Studien nach Markteinführung eines Produktes) vorliegen, bricht im PEI das große Suchen aus.

Man hat dort gar keinen Überblick! Was ist denn da los?

6. Die Mehrzahl der Mitglieder der Ständigen Impfkommission (STIKO) leidet an Interessenkonflikten.

Vielleicht ist dies auch der Grund, warum die STIKO alternative Vorsorgemaßnahmen (z. B. Vitamin A bei Masern – siehe WHO – oder Vitamin D bei Influenza) einfach ignorieren – obwohl ihre eigene Geschäftsordnung ihre Berücksichtigung vorsieht. In der STIKO regiert die Pharma-Lobby!

7. Dass eine hohe Durchimpfungsrate in der Lage sein soll, eine Krankheit auszurotten, und dass es so etwas wie Herdenschutz gebe, wird ausschließlich durch Hypothesen, nicht aber durch wissenschaftliche Fakten gestützt.

Zeigt uns die Wissenschaft!

8. Die Hauptlast der Immunabwehr wird, wie man inzwischen seit ein paar Jahrzehnten weiß, nicht von den Antikörpern, sondern vom sog. zellulären Immunsystem getragen.

Dieses braucht jedoch keinerlei Impfung, denn alles, was es braucht, erhält es durch eine natürliche Geburt und die Muttermilch, insbesondere der Erstmilch. Es lebe das zelluläre Immunsystem!

Sagt mal, Jungs und Mädels von der SZ, was ist eigentlich los mit Euch? Bedeutet Euch journalistische Ethik und Ehre gar nichts mehr?

Ein Glück, dass man mich – noch – nicht dazu zwingen kann, so einen Mist zu lesen. Ich bin stinksauer. Mir reicht’s jetzt echt!

Ich fordere Euch hiermit öffentlich auf, mit diesem offensichtlichen Pharmamarketing aufzuhören und zu
ordentlichem Journalismus zurückzukehren.

Herr Becker soll sich gefälligst öffentlich bei mir und bei allen Eltern, die er öffentlich beleidigt hat, entschuldigen!

Mit verärgerten Grüßen
vom dummdreisten Ignoranten und Querulanten

Hans U. P. Tolzin

Grüne Sozialsprecherin Schwentner stimmt gegen Lehrberuf Behindertenberater

Quelle: Unzensuriert

Judith Schwentner ist immer wieder dabei, wenn es gegen die Interessen von Behinderten und Arbeitnehmern geht. Foto: Die Grünen - Die grüne Alternative / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Judith Schwentner ist immer wieder dabei, wenn es gegen die Interessen von Behinderten und Arbeitnehmern geht.
Foto: Die Grünen – Die grüne Alternative / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Die Grünen stellen sich gegen die Ausbildung von eigenen Behindertenberatern. Die Grüne Fraktion im Sozialausschuss, an der Spitze die Sozialsprecherin Judith Schwentner, stimmte am 13. Juni 2017 gegen die Schaffung eines eigenen Lehrberufs „Berater für Menschen mit Behinderungen“, den FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer im Nationalrat vorgeschlagen hatte.

Unverständlich für alle Betroffenen, wenn man die Begründung des Antrags liest:

In Österreich gibt es 357.581 Menschen, die Besitzer eines Behindertenpasses sind (Stand 2015). Die derzeitige Situation betreffend unterstützende Leistungen wie den Umgang mit Behörden, Beratung hinsichtlich passender Reha-Einrichtungen, Beratung betreffend finanzieller Unterstützungseinrichtungen sowie individuelle Beratung der persönlichen Lebensbereiche wird den Ansprüchen der Betroffenen nur unzureichend gerecht. Um dieser Tatsache entgegenwirken zu können, bedarf es einer vermehrten Unterstützung durch gut ausgebildete Fachkräfte, die eine bedarfsorientierte und einschlägige Ausbildung genossen haben. Die Implementierung des Lehrberufes „Berater für Menschen mit Behinderungen“ ist daher anzustreben.

Damit können junge Menschen mit Interesse an diesem Beruf eine entsprechende Ausbildung beginnen und im Zuge ihrer Ausbildung unterschiedliche Lebensbereiche und Problemstellung von Menschen mit Behinderungen kennenlernen. Nach drei Jahren dualer Ausbildung soll der Auszubildende eine Lehrabschlussprüfung zum „Berater für Menschen mit Behinderungen“ ablegen. Im Anschluss ist es wünschenswert, Zusatz- und Spezialausbildungen sowie die Durchgängigkeit zu tertiären Ausbildungsformen zu ermöglichen.

Grünen stimmten auch gegen Weihnachts- und Urlaubsgeld

Dass es die Grün-Fraktion im Nationalrat nicht sehr ernst mit sozialpolitischen Anliegen nimmt, hat sie auch in der Vergangenheit bewiesen. Im Jahr 2016 etwa hatte sie im Sozialausschuss gegen die gesetzliche Absicherung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes gestimmt. Auch damals war die Grazer Abgeordnete Schwentner Fraktionsführerin der Grünen im Ausschuss. Mit diesem Abstimmungsverhalten stellten sich die Grünen damals gegen jene zehntausenden österreichischen Arbeitnehmer, die in ihren Kollektivverträgen und Arbeitsverträgen immer noch keinen Anspruch auf einen 13. und 14. Monatsgehalt haben.

Im Gegenzug treten Schwentner und Co aber sehr wohl immer wieder für die Mindestsicherung für Asylanten und Zuwanderer aus den EU-Oststaaten oder der Türkei ein.

Pflegeregress: SPÖ-Fraktion stimmt im Parlament gegen Koalitionsbedingung ihres Kanzlers

Quelle: Unzensuriert

Die SPÖ treibt ein Doppelspiel: Im Parlament stimmt sie gegen eine sofortige Abschaffung des Pflegeregress zur Finanzierung teurer Heimplätze, während ihr Vorsitzender Kern dies gleichzeitig zur Koalitionsbedingung erhebt. Foto: geralt / pixabay.com

Die SPÖ treibt ein Doppelspiel: Im Parlament stimmt sie gegen eine sofortige Abschaffung des Pflegeregress zur Finanzierung teurer Heimplätze, während ihr Vorsitzender Kern dies gleichzeitig zur Koalitionsbedingung erhebt.
Foto: geralt / pixabay.com

Sieben Bedingungen hat Bundeskanzler Christian Kern jüngst aufgestellt, die vom künftigen Koalitionspartner der SPÖ erfüllt werden müssen, damit diese eine Zusammenarbeit eingehe. Angesichts des jüngsten Verhaltens der SPÖ-Fraktion im Parlament erscheint es jedoch fraglich, ob überhaupt die eigene Partei diese Bedingungen akzeptiert.

SPÖ schiebt Koalitionsbedingung auf die lange Bank

Denn die SPÖ stimmte erst am 13. Juni im Sozialausschuss für die Vertagung eines FPÖ-Antrags auf Behebung der Pflegeheimmisere inklusive Abschaffung des Eigenregresses, der folgendermaßen lautet:

Die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz wird ersucht, dem Nationalrat bis zum 1. Juli 2017 eine Regierungsvorlage über gesetzliche Maßnahmen betreffend Behebung der von der Volksanwaltschaft aufgezeigten Pflegeheimmisere, insbesondere Behebung des Personalmangels bei der Betreuung und Abschaffung des Eigenregress zuzuleiten.

Christian Kerns Plan A wird durch eigene Fraktion außer Kraft gesetzt

Mit diesem Abstimmungsverhalten richtete sich die SPÖ-Fraktion, angeführt von der niederösterreichischen Abgeordneten Ulrike Königsberger-Ludwig, zielgenau gegen die von Kern postulierte Koalitionsbedingung einer Abschaffung des Pflegeregresses, als des Zugriffs auf die Lebensersparnisse von Menschen, die zum Pflegefall werden.

Auch der Plan A des SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzlers ist damit außer Kraft gesetzt. Kern hat bereits in seinem programmatischen Machwerk genau diese Abschaffung verlangt.

All das schert jedoch die eigene Parlamentsfraktion offensichtlich wenig, denn sie vertagte gemeinsam mit dem Koalitionspartner ÖVP einfach den Antrag auf unbestimmte Zeit, um zu verhindern, dass eine zeitnahe Verbesserung für die österreichischen Pflegebedürftigen eintreten kann.

FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer verurteilt Hinhalte-Taktik 

Für den Antragsteller, FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer, ist das Verhalten der Regierungsparteien bezeichnend für deren sozialpolitisches Selbstverständnis:

Diese Hinhalte-Politik und Taktiererei stellt ein jämmerliches Bild dar und bringt den leidgeprüften pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen keine Hilfe und Entlastung. Wenn aber die außerhäusliche Betreuung in einem Pflegeheim unumgänglich wird, verlieren die Betroffenen ihr schwer erarbeitetes Eigentum. Das ist nicht nur in höchstem Maße unsozial, sondern auch ungerecht. Daher bitte ich die Abgeordneten der Regierungsparteien eindringlich, im Sinne der Betroffenen, nicht weiter zu taktieren, sondern noch vor dem Sommer die so notwendigen Reformen zu beschließen und Maßnahmen in der Pflege nicht als Wahlzuckerl aufzusparen.

Wegen Impfplicht in Italien: 130 Familien aus Südtirol wollen Asyl in Österreich

Quelle: Unzensuriert

Wegen der Impfpflicht in Italien wollen Familien Südtirol verlassen und in Österreich Asyl beantragen. Foto: WikiImages / pixabay.com/de

Wegen der Impfpflicht in Italien wollen Familien Südtirol verlassen und in Österreich Asyl beantragen.
Foto: WikiImages / pixabay.com/de

Wie wird der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen entscheiden? 130 Südtiroler Familien haben sich an ihn gewandt und um Asyl in Österreich angesucht. Sie wollen damit verhindern, dass ihre Kinder geimpft werden müssen.

„Werden unsere Kinder nicht vergiften“

Die Asylabsicht hat Reinhold Holzer, Aktivist der Eltern-Initiative „Ökokinderrechte Südtirol“, gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur ANSA kundgetan:

Wir werden unsere Kinder nicht vergiften. Nicht nur diejenigen Menschen beantragen Asyl, die vor einem Krieg flüchten, sondern auch diejenigen, die ihre Rechte verletzt sehen.

Südtirol mit höchster Rate an Impfverweigerern

Südtirol ist die italienische Region mit der höchsten Rate an Impfverweigerungen. Künftig drohen dafür Strafen. Denn mit dem Schuljahr 2017/18 müssen Schulpflichtige in Italien gegen insgesamt zwölf Krankheiten geimpft sein. Das sieht ein am Freitag beschlossenes Regierungsdekret vor.

Entzug des Fürsorgerechts im Extremfall

Grundsätzlich gelte die Impfpflicht von „null bis 16 Jahren“, so die Zeitung Il Messaggero, wobei nicht geimpften Kindern und Jugendlichen an sich bereits ab Herbst der Schulbesuch verweigert werden kann. Eltern, die sich weigern ihre Kinder zu impfen, riskieren zudem Bußgelder von bis zu 7.500 Euro und im Extremfall den Entzug des Fürsorgerechts.

Rekordzahl an Masernfällen

Eine Rekordzahl an Masernfällen in Italien hatte zuletzt die im Land schon länger geführte Debatte über eine Impfpflicht neu aufflammen lassen. Bis Mitte Mai registrierten die Gesundheitsbehörden 2.395 Erkrankungen und damit sechsmal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Unklar ist jedoch, wie viele neuauftretende Krankheiten tatsächlich durch Impfverweigerer oder Einwanderer verursacht werden.