Jeder weiß es, keiner tut etwas dagegen: Billigfleisch basiert auf brutaler Tierfolter

Quelle: Unzensuriert

Die Käufer von Billigfleisch verdrängen (ebenso wie die Politik), welches Leid hinter der Massentierhaltung steht. Foto: Public Domain / pixabay.com (CC0 1.0)

Die Käufer von Billigfleisch verdrängen (ebenso wie die Politik), welches Leid hinter der Massentierhaltung steht.
Foto: Public Domain / pixabay.com (CC0 1.0)
konventionelle Tierhaltung ausmacht. Was in deutschen Ställen vor sich geht, dürfte eigentlich vom Gesetz her gar nicht erlaubt sein. Denn das besagt, gerade für Wirbeltiere, dass diejenigen, die diesen Tieren „aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt“, mit Geld- oder gar Freiheitsstrafen zu rechnen haben.

Gastbeitrag von Norbert Zerr

Und was hierzulande in der Massentierhaltung passiert, ist nichts anderes als eben dieses Vorgehen. Nicht nur eng ist es für die Tiere, so dass sie sich nicht artgerecht bewegen können, auch ist die Art und Weise, wie dafür gesorgt wird, dass sich die Tiere in der Enge nicht übermäßig gegenseitig verletzen, geradezu brutal. Hier werden etwa Ringelschwänze gestutzt und Zähne gezogen – ohne Betäubung versteht sich.

Fleischindustrie macht sich strafbar, aber keiner straft

Doch wie kann es überhaupt dazu kommen, dass wir eine solche Brutalität dulden und uns nicht gegen diese Grausamkeiten an Tieren zur Wehr setzen? Nun, es scheint, als wollten wir Verbraucher uns nicht gegen das Billigfleisch im Supermarkt stellen. Solange wir Berge von billigem Fleisch in der Tiefkühltruhe haben können, scheint uns das Schicksal der Tiere fast egal zu sein.

Hauptsache, das Fleisch ist billig

Dass die Tiere zudem mit Antibiotika vollgestopft werden, um übermäßig schnelles Wachstum zu erreichen, wird ebenfalls nicht thematisiert. Das ist ja schließlich ein unappetitliches Thema, bei dem uns der Billigbraten im Halse stecken bleiben könnte.

Jeder, der rechnen kann, weiß, dass er damit Tierleid kauft

Klar, die Lebensmittelindustrie tut ihr Bestes, um das Image rein zu halten und um uns Bilder von glücklichen Tieren auf der Weide vorzugaukeln, doch einfaches Einmaleins macht uns schon deutlich, dass solche Billigproduktion auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen werden muss. – Der Tiere, die sich nicht wehren können und still vor sich hin leiden.

Fraglich ist nur, warum auch die Politik nichts gegen diese unsäglichen Zustände unternimmt und die großen Lebensmittelkonzerne weiter fröhlich ihre Profite einfahren können.

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