Qualvolle Tierversuche auf Kosten der Steuerzahler?

Quelle: Unzensuriert

In Deutschland werden weitere Labore für Tiervesuche gebaut - mit Unterstützung der Grünen. Foto: Janet Stephens / Wikipedia gemeinfrei

In Deutschland werden weitere Labore für Tiervesuche gebaut – mit Unterstützung der Grünen.
Foto: Janet Stephens / Wikipedia gemeinfrei

Dass Tierversuche grausam und unmenschlich sind, das ist uns allen klar, wenn wir uns vor Augen führen, was die Tiere im Versuchslabor über sich ergehen lassen müssen und wie sie dabei leiden. Doch nicht nur ist diese Art von Tests schmerzhaft und qualvoll, sie ist zudem mittlerweile unnötig geworden. Über 90 Prozent der Tierversuche stellen sich im Nachhinein als irrelevant heraus, da sich in klinischen Studien herausstellt, dass die Ergebnisse so nicht auf den Menschen übertragen werden können.

Kommentar von Volker Hahn

Dabei sind solche Tests mittlerweile, auch durch den technischen Fortschritt im Mikrochipbereich, wahrlich nicht mehr nötig. Schließlich sind es Lebewesen, die gefangen gehalten, gefoltert und gequält werden und die das Leid und den Schmerz, der ihnen zugefügt wird, durchaus fühlen.

Umso erstaunlicher und auch unverständlicher ist es, dass im ach so fortschrittlichen Deutschland, nicht nur noch immer Tierversuche im großen Stil durchgeführt werden, sondern dass zudem auch noch neue Tierversuchszentren gebaut werden – mit Steuergeldern. Diese Tatsache ist unglaublich, aber dennoch wahr.

Grüne mischen bei Tierversuchen mit

So wird gerade in Freiburg im Breisgau ein neues Tierversuchslabor geplant, das mit Steuergeldern bezahlt wird und an dem das unmenschliche Testen an wehrlosen Tieren munter weitergeht. Anstelle ein Umdenken einzuleiten, wird das Festhalten an längst überholten Methoden hier sogar von der Politik unterstützt. Und zwar von einer Seite, der man dies eigentlich nicht zutraut: Den Grünen!

Tatsache ist, dass Baden-Württemberg, wenn es um Tierversuche geht, den traurigen Rekord in Deutschland anführt und die politische Führung haben dort die Grünen inne. Dieter Salomon, der Oberbürgermeister der Stadt, gehört ebenso der Partei an wie Winfried Kretschmann, der für ganz Baden-Württemberg steht. Hier wird also, trotz des Bildes der Tier- und Naturschützer, in dem die Grünen-Politiker sich allgemein gerne sonnen, auf Kosten der Steuerzahler ein Tierversuchslabor gebaut, in dem dann Tests durchgeführt werden, von denen man jetzt schon weiß, dass sie zu 90 Prozent hinfällig und unnötig sind. Wo liegt da der Sinn? Und wo bleibt da die Menschlichkeit?

Griechenland: Linksextreme Anarchisten drohen mit Lebensmittelvergiftung

Quelle: Unzensuriert

Mögliche Lebensmittelvergiftung: Griechen müssen heuer auf Salatdressing verzichten. Foto: Geoff Peters / Wikimedia (CC BY 2.0)

Mögliche Lebensmittelvergiftung: Griechen müssen heuer auf Salatdressing verzichten.
Foto: Geoff Peters / Wikimedia (CC BY 2.0)

Der linke Ministerpräsident Alexis Tsipras bekommt es zunehmend mit linksextremistischem Terror in seinem Land zu tun. Neben gewalttätigen Ausschreitungen bei regierungsfeindlichen Demonstrationen drohen Anarchisten nun mit der Vergiftung von Lebensmitteln in Griechenland. Aktuell wurden die drei internationalen Handelskonzerne Coca-Cola, Nestlé, Unilever und der griechische Konzern Delta bedroht.

Die hinter dieser Aktion stehende Terroristengruppe nennt sich Grüne Nemesis. Man möchte die Konzerne offensichtlich dazu zwingen, verschiedene ihrer Produkte aus den Regalen zu nehmen.

Die Linksextremisten haben in Bekennerschreiben mit der Vergiftung von Lebensmitteln durch Chlor und Salzsäure gedroht. Stattfinden sollen die Vergiftungsaktionen zwischen dem 22. Dezember 2016 und dem 5. Jänner 2017. Damit ist das Weihnachts- und Silvestergeschäft massiv gestört.

Betroffene Produkte: Von Salatdressing bis zur Milch

Die angedrohte Vergiftung erstreckt sich über eine breite Palette von Lebensmittelprodukten des täglichen Haushaltsgebrauchs. So sollen bei Unilever Salatdressings und Tomatensauce vergiftet werden, bei Coca-Cola und Nestlé verschiedene Getränkesorten und bei Delta Milchprodukte. Durch die Drohung möchten die Aktivisten der Grünen Nemesis offensichtlich die Konzerne daran hindern, diese Produkte im Weihnachts- und Silvestergeschäft zu vertreiben. Eine ähnliche Aktion von Linksextremisten fand bereits 2013 statt.

Ärzte, Apotheker, Pharmavertreter und Krankenkassen scheffeln fette Gewinne am Rücken der Krebspatienten

Quelle: Unzensuriert

Rotationsbett auf einer Intensivstation: In der Krebsbehandlung wird extrem viel Geld umgesetzt - nicht immer zu Heilzwecken. Foto: Blogotron / wikipedia.org (CC0)

Rotationsbett auf einer Intensivstation: In der Krebsbehandlung wird extrem viel Geld umgesetzt – nicht immer zu Heilzwecken.
Foto: Blogotron / wikipedia.org (CC0)
Dass die Weißkittel- und Krebsmafia aus Ärzten, Apothekern und Pharmavertretern ziemlich viel Dreck am Stecken hat, wenn es um Bestechung von Ärzten und um die Maximierung des eigenen Gewinns auf Kosten von hilflosen Patienten geht, ist mittlerweile bekannt.

Krankenkassen beteiligen sich am unrühmlichen Spiel

Doch nun scheint es, als würden die Krankenkassen ebenfalls eine unrühmliche Rolle in diesem schlechten Theater spielen. Ausgerechnet der Faktor Kostensenkung führt hier scheinbar dazu, dass an Qualität gespart wird und so das Leben von Patienten aufs Spiel gesetzt wird.

Gastbeitrag von Volker Hahn

Wir erinnern nochmal daran was bereits bekannt ist, dass die Behandlung von Krebspatienten sehr teuer ist und dass Krankenkassen zudem, genau wegen des unmenschlichen Spiels der Krebsmafia, Höchstpreise für Krebsmedikamente zahlen müssen.

Diese korrupten Machenschaften gehen zu Lasten von Beitragszahlern und vor allem von Krebspatienten, die nun sogar durch die Krankenkassen selbst in Gefahr gebracht werden. Denn die Krankenkassen, die die Machenschaften der Krebsmafia natürlich scharf verurteilen, versuchen zu sparen, wo es nur geht, und haben jetzt die Krebsmedikamente als gute Möglichkeit befunden, die Kosten zu senken.

Schacherei mit abgelaufenen Medikamenten

Es scheint, als ob die Krankenkassen die Krebsmedikamente nun ausschreiben, um so die günstigsten Angebote zu erhalten. Dabei wird dann scheinbar auch auf Seiten der Apotheken kräftig mitgemischt in dem Korruptions-Brei, denn dort werden in diesen Fällen durchaus wohl auch Medikamente eingesetzt, deren empfohlenes Haltbarkeitsdatum bereits abgelaufen ist.

Ärzte werden gezwungen, mitzubetrügen

Die deutsche AOK („Gesundheitskasse“) scheint diese risikoreichen, verlängerten Haltbarkeitszeiten sogar zu akzeptieren und zwingt diejenigen Ärzte, die sich weigern, diese zu verabreichen, dazu, dies doch zu tun. Dies kann dazu führen, dass die Krebsmafia weiter ihre Gewinne optimieren kann, während die Krankenkassen im großen Stil versuchen, diese Kosten wieder zu drücken und im Endeffekt dafür sorgen, dass den Patienten Medikamente verabreicht werden, die weniger wirksam sind und dadurch den Heilungsprozess vielleicht sogar verhindern.

Nicht zu vergessen, dass all dies auch auf dem Rücken der Beitragszahler ausgetragen wird, die im Endeffekt mehr zahlen müssen, um abgelaufene und nicht mehr wirksame Medikamente verabreicht zu bekommen. Dies ist ein Skandal im ganz großen Stil und sollte verboten werden.

Lesen Sie hier unseren kompletten Artikel zum Thema: http://www.watergate.tv/2016/12/07/volker-hahn-krebsmafia-weiter-am-werk/

 

Jeder weiß es, keiner tut etwas dagegen: Billigfleisch basiert auf brutaler Tierfolter

Quelle: Unzensuriert

Die Käufer von Billigfleisch verdrängen (ebenso wie die Politik), welches Leid hinter der Massentierhaltung steht. Foto: Public Domain / pixabay.com (CC0 1.0)

Die Käufer von Billigfleisch verdrängen (ebenso wie die Politik), welches Leid hinter der Massentierhaltung steht.
Foto: Public Domain / pixabay.com (CC0 1.0)
konventionelle Tierhaltung ausmacht. Was in deutschen Ställen vor sich geht, dürfte eigentlich vom Gesetz her gar nicht erlaubt sein. Denn das besagt, gerade für Wirbeltiere, dass diejenigen, die diesen Tieren „aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt“, mit Geld- oder gar Freiheitsstrafen zu rechnen haben.

Gastbeitrag von Norbert Zerr

Und was hierzulande in der Massentierhaltung passiert, ist nichts anderes als eben dieses Vorgehen. Nicht nur eng ist es für die Tiere, so dass sie sich nicht artgerecht bewegen können, auch ist die Art und Weise, wie dafür gesorgt wird, dass sich die Tiere in der Enge nicht übermäßig gegenseitig verletzen, geradezu brutal. Hier werden etwa Ringelschwänze gestutzt und Zähne gezogen – ohne Betäubung versteht sich.

Fleischindustrie macht sich strafbar, aber keiner straft

Doch wie kann es überhaupt dazu kommen, dass wir eine solche Brutalität dulden und uns nicht gegen diese Grausamkeiten an Tieren zur Wehr setzen? Nun, es scheint, als wollten wir Verbraucher uns nicht gegen das Billigfleisch im Supermarkt stellen. Solange wir Berge von billigem Fleisch in der Tiefkühltruhe haben können, scheint uns das Schicksal der Tiere fast egal zu sein.

Hauptsache, das Fleisch ist billig

Dass die Tiere zudem mit Antibiotika vollgestopft werden, um übermäßig schnelles Wachstum zu erreichen, wird ebenfalls nicht thematisiert. Das ist ja schließlich ein unappetitliches Thema, bei dem uns der Billigbraten im Halse stecken bleiben könnte.

Jeder, der rechnen kann, weiß, dass er damit Tierleid kauft

Klar, die Lebensmittelindustrie tut ihr Bestes, um das Image rein zu halten und um uns Bilder von glücklichen Tieren auf der Weide vorzugaukeln, doch einfaches Einmaleins macht uns schon deutlich, dass solche Billigproduktion auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen werden muss. – Der Tiere, die sich nicht wehren können und still vor sich hin leiden.

Fraglich ist nur, warum auch die Politik nichts gegen diese unsäglichen Zustände unternimmt und die großen Lebensmittelkonzerne weiter fröhlich ihre Profite einfahren können.

Szene wie in Anatolien: Verletzter Türke einfach vor Krankenhaus abgeladen

Quelle: Unzensuriert

Mit einem Küchenmesser stach ein Türke auf seinen Kollegen ein. Der Chef lieferte den Verletzten vor dem Krankenhaus ab. Foto: Maarten Van Damme / flickr (CC BY 2.0)

Mit einem Küchenmesser stach ein Türke auf seinen Kollegen ein. Der Chef lieferte den Verletzten vor dem Krankenhaus ab.
Foto: Maarten Van Damme / flickr (CC BY 2.0)
Schwerverletzt ist in Wien am Mittwoch ein Mann vor dem Krankenhaus in der Donaueschingenstraße abgelegt worden. Wie ein Paket wurde er abgeladen und dort schließlich von Passanten in die Notaufnahme gebracht. Die Stichverletzungen im Oberkörper mussten sofort versorgt und der Türke notoperiert werden.

Schlacht zwischen Türken

Zu den barbarischen Szenen kam es allerdings bereits am Vormittag in einer Restaurantsküche in der Jägerstraße. Der 45-jährige Kollege des 31-jährigen Opfers stach mit einem Messer auf ihn ein. Videokameras zeichneten den Vorfall auf und führten die Polizei schnell zum Tatort, wie Vienna.at berichtet.

Dort gestand auch der Chef, den Streit mitbekommen zu haben. Er wollte aber nicht auf die Rettung warten, sondern brachte den Verletzten selber in seinem Auto zum Spital. Viel eher bis vor die Eingangstüre. Warum er ihn nicht bis zur ärztlichen Versorgung gebracht hatte, ist bislang noch unklar. Festgenommen wurde indes der 45 Jahre alte Türke, der auf den Mann einstach.

Zitrusfrüchte im Test

Wir haben verschiedene Zitrusfrüchte auf Pestizidrückstände untersucht und geschaut, was „unbehandelte Schale“ eigentlich wirklich heißt.

Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen

Kurz vor Weihnachten und zur Hochsaison von Orangen, Zitronen, Mandarinen und Limetten schauten wir uns die leckeren Früchte genauer an. Wir haben 50 Proben auf Pestizidrückstände hin untersucht. Obwohl sich die Situation im Vergleich zu früher etwas entspannt hat, bleibt unsere dringendste Empfehlung: Fürs Nikolosackerl und für Weihnachtsgebäck, Punsch und Marmelade am besten Bio-Früchte verwenden.

Zitrusfrüchte gehören zu den Obstsorten mit den meisten Pestizid-Rückständen. Auf allen getesteten, konventionellen Proben wurden Rückstände gefunden, in 95% der Fälle sogar Mehrfachrückstände, also ein richtiger „Pestizid-Cocktail“. In zwei Fällen mussten wir sogar Überschreitungen der gesetzlichen Höchstwerte feststellen. Diese Waren dürften eigentlich nicht in Verkehr gebracht werden. Es handelte sich um Orangen von AGM und Zitronen von ETSAN, beide aus Südafrika.

Auf Nachfrage erklärte uns AGM, dass ihre Produkte vor der Lieferung ebenfalls auf das überschrittene Pestizid getestet wurden, in ihren Analyse allerdings keine Grenzwertüberschreitung feststellbar war (Analyse und Stellungnahme zum Download). Auch bei der Supermarktkette ETSAN haben wir um eine Stellungnahme gebeten, allerdings keine Rückmeldung erhalten.

Grafik: Zitrusfrüchte Test

Schale – unbehandelt oder doch pestizidbelastet?

Der Großteil der Rückstände befindet sich bei Zitrusfrüchten auf der Schale, welche normalerweise nicht verzehrt wird. Gerade in der Adventszeit jedoch wird die Schale oft verwendet, sei es in Keksen, im Punsch oder in Marmeladen. Wegen dieser speziellen Situation gibt es vom Gesetzgeber die Vorschrift, dass Nacherntebehandlungen gekennzeichnet werden muss. Bei vielen der sogenannten Nachernte- oder Schalenbehandlungsmittel gibt es Hinweise, dass sie krebserregend oder fortpflanzungsschädigend sein könnten. So ist zum Beispiel das am häufigsten gefunden Nacherntebehandlungsmittel Imazalil von der EU als ‚wahrscheinlich krebserregend‘ eingestuft. KonsumentInnen müssen allerdings lange suchen, bis sie im Kleingedruckten die Aufschrift ‚konserviert mit Imazalil, o-Phenylphenol, Propiconazol usw.‘ finden.

Aber die Kennzeichnung „Schale zum Verzehr geeignet“ ist noch lange keine Garantie dafür, dass die Schale frei von Pestiziden ist. Denn in der Produktion werden trotzdem Pflanzenschutzmittel eingesetzt, und diese sind dann auch auf der Schale zu finden. So wurden auf Früchten, die mit „Schale zum Verzehr geeignet“ oder „unbehandelt“ gekennzeichnet waren, trotzdem bis zu drei verschiedene Pestizid-Wirkstoffe gefunden.

Mit Bio auf der sicheren Seite

Wirklich sicher sind nur Früchte aus biologischem Anbau. Alle zwölf von uns getesteten Bio-Früchte waren völlig frei von Pestizid-Rückständen. In der biologischen Landwirtschaft dürfen keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt werden, deshalb empfehlen wir, wenn die Schale von Zitrusfrüchten verwendet wird, nur Bio-Früchte zu kaufen. Vor allem Kinder sind besonders empfindlich, da sich ihr Körper noch in der Entwicklung befindet. Problematisch sind Verkaufstaktiken, die mit einer speziellen Aufmachung und Bezeichnung auf Kinder abzielen, wie ‚meine Süße‘ oder ‚Rudolfine – süß wie Praline‘. Diese Früchte unterscheiden sich im Anbau nicht von gewöhnlichen, konventionellen Produkten und sind ebenso mit Pestiziden belastet. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass sich Kinder nach dem Schälen von konventionellen Früchten die Hände waschen.

Die detaillierten Ergebnisse unseres Zitrusfrüchte-Tests, wie wir bei der Untersuchung vorgegangen sind und Informationen zu Nacherntebehandlungsmittel finden Sie unten im Downloadbereich.

Unser PestizidReduktionsProgramm

Das PRP von GLOBAL 2000 arbeitet seit Jahren für die nachhaltige Reduktion der Pestizidbelastung in unseren Lebensmitteln. Unser Team kontrolliert wöchentlich das gesamte Obst- und Gemüsesortiment von REWE (Billa, Merkur und Penny) stichprobenartig auf die Einhaltung unserer geforderten Pestizidobergrenzen, die noch deutlich unter den gesetzlichen Höchstwerten liegen.

Zeit Online bezeichnet OP-Bevorzugung von Asylanten im AKH-Wien als „nachweislich falsch“

Quelle: Unzensuriert

Die unzensuriert.at-Geschichte über die Bevorzugung von Asylwerbern bei Herzoperationen im AKH sorgt bis heute für Aufregung in den Medien. Foto: Luv / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Die unzensuriert.at-Geschichte über die Bevorzugung von Asylwerbern bei Herzoperationen im AKH sorgt bis heute für Aufregung in den Medien.
Foto: Luv / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Was tun, wenn unzensuriert.at nicht nur zur Konkurrenz des Mainstreams wird, sondern auch die alteingesessenen Medien bei Leserzahlen überholt? Anscheinend haben sich die Neider zu einem Komplott verabredet, um den erfolgreichen Weg von uns madig zu machen. Viele österreichische Medien haben ja bereits die Behauptung aufgestellt, dass nicht jeder Beitrag der Wahrheit entsprechen würde.

Jetzt schreibt auch die deutsche Zeit Online diesen Unsinn nach und bezeichnet die Meldung, dass Asylwerber bei Operationen im Wiener AKH bevorzugt werden, als nachweislich falsch.

Journalistische Sorgfaltspflicht verletzt

Entgegen jeder journalistischen Sorgfaltspflicht hat Zeit Online weder mit der Redaktion von unzensuriert.at gesprochen, noch mit der Pressestelle des AKH – auch werden sonst keine Quellen genannt, die diese Behauptung untermauern. „Die Meldung ist nachweislich falsch“ wird einfach in den Raum gestellt, um unzensuriert.at ins Reich der Verschwörungstheorien zu verbannen und selbstherrlich als „sauberes Medium“ dazustehen.

Krankenschwester brach ihr Schweigen

Grund genug, die von Zeit Online angesprochene Geschichte Revue passieren zu lassen. Unzensuriert.atveröffentlichte am 5. September 2016 folgende Story: „AKH-Mitarbeiterin packt aus: Asylwerber sollen bei Operationen bevorzugt werden“. Eine Mitarbeiterin des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH) packte aus, anonym natürlich, weil sie, wie sie uns versicherte, ein Dokument unterschreiben musste, damit nichts in die Öffentlichkeit getragen werde. Die Krankenschwester brach trotzdem ihr Schweigen – und erzählte Unfassbares:

Asylwerber würden auf der Herzstation bei Operationen bevorzugt, Österreicher nachgereiht. Seit eineinhalb Jahren habe sich die Situation dramatisch verschärft, vor allem für die Krankenschwestern, denen Moslems wenig Respekt entgegen brächten.

AKH schwieg zu den Vorwürfen

Die Geschichte schlug ein wie eine Bombe und verursachte ein Rauschen im Blätterwald. Wie es sich geziemt, baten wir die Pressestelle des AKH um eine Stellungnahme. Allerdings blieb eine Mail-Anfrage unsererseits vom 30. August bis zur Veröffentlichung des Artikels unbeantwortet. Dadurch wurde die Möglichkeit, den Anschuldigungen der Mitarbeiterin entgegenzutreten, nicht genützt. Der journalistischen Sorgfaltspflicht haben wir aber, wie bei allen unseren Geschichten, genüge getan. Deshalb ist es mehr als unfair zu behaupten, wie Zeit Online es jetzt tut, dass die Meldung „nachweislich falsch“ sei.

Schweigsam bei Asylwerber-Anfragen

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Krankenhäuser und Ärzte auffallend schweigsam sind, wenn Presseanfragen zu Asylwerbern gestellt werden. Am 2. Oktober vorigen Jahres hat unzensuriert.at über einen Buben berichtet, der nicht zur Therapie durfte, weil dem Vernehmen nach 500 Flüchtlinge zur Erstversorgung in das Wiener Wilhelminenspital gebracht wurden und dadurch Chaos herrschte.

Der Vater des betroffenen Patienten verheimlichte seinen Namen nicht und schilderte den Vorfall sehr glaubwürdig. Seitens des Spitals und des behandelnden Arztes gab es dazu keine Stellungnahme. Andere Medien aber haben die Geschichte aufgegriffen und versucht, diese als Märchen darzustellen.