Offener Brief von Hans U.P.Tolzin an die Süddeutsche Zeitung

Quelle: Impf-report

Ich richte meinen Dank an den klugen Menschen und wichtigen Kämpfer für die Gesundheit Hans U.P.Tolzin. Ich will, dass der Frevel „Impfen“ beendet wird. Jetzt.
thom ram, 17.06.05, Beginn des NZ, des Neuen Zeitalters, da kluge Menschen aufstehen und ihre Stimme erheben.

Liebe Süddeutsche Zeitung,

in Ihrer Online-Ausgabe vom 26. Mai 2017 lassen Sie Ihren Redakteur Kim-Björn Becker, Doktor der
Politikwissenschaften, zu Wort kommen, der Eltern, die das Impfen ihrer Kinder verweigern, darin auf das Übelste
beschimpft.

Da heißt es z. B.:

„… die teils dummdreiste Ignoranz, mit der sich so mancher Impf-Gegner unter dem Deckmantel der kritischen Informiertheit den medizinischen Erkenntnissen verweigert, ist schon bemerkenswert … Impf-Gegner mit ihrer verqueren Haltung … Eltern, die dem Nachwuchs aus purer Nachlässigkeit den nötigen Impfschutz verwehren … wenn der Staat nichts gegen die Querulanten unternähme …“

Sagen Sie mal, haben Sie die Doktorarbeit des Herrn Becker eigentlich mal überprüft? Ob er sie wirklich selbst
geschrieben – oder abgeschrieben – hat?

Denn für seinen Artikel hat er ganz offensichtlich abgeschrieben, statt selbst zu recherchieren.

Als Doktor der Politikwissenschaft – und als Redakteur der SZ – sollte er doch die Grundregeln der Recherche, die Bedeutung der Grundwerte und des Respekts vor der Meinung Andersdenkender, verstanden haben.

Außerdem sollte er als Redakteur in „Deutschlands führender Tageszeitung“ eigentlich die Kunst beherrschen, zwischen Meinung und Fakten zu unterscheiden und vor allem auch Mehrheitsmeinungen auf Fakten zu überprüfen.

Er sollte fähig sein, objektiv über Pro und Kontra zu berichten, damit der Leser sich eine eigene Meinung bilden kann.

Statt dessen betätigt er sich als Einpeitscher, Populist und Denunziant.

Wie Sie wissen – oder schon vergessen haben? – gab es Deutschland Zeiten, da hatten Menschen mit diesen Charaktereigenschaften Hochkonjunktur und die besten Aussichten, politisch und in den Medien Karriere zu machen.

Sollten diese Zeiten jetzt etwa wieder kommen?

Wie im Internet nachzulesen ist, fällt die Auflage der SZ seit Jahren.

Das finde ich gut. Denn jede Tageszeitung, die solche FAKENEWS verbreitet, sollte aus dem Antlitz der Medienlandschaft verschwinden.

Hier kurz die Fakten zum Impfen, die viele Eltern aus VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN und LIEBE dazu bewegen, auf bestimmte oder auch alle Impfungen zu verzichten:

1. Der Beweis dafür, dass Geimpfte gesünder sind als Ungeimpfte, wie es Eltern seit Jahrzehnten fordern, fehlt mittlerweile seit über 200 Jahren.

Begründung: Vergleichende Placebostudien seien unethisch. Wie bitte???

2. Der Beweis dafür, dass Menschen mit hohen Antikörpertiterwerten im Blut (einziger „Wirksamkeitsbeweis“ bei der Zulassung von Impfstoffen) gesünder sind als Menschen ohne nachweisbare Titer, fehlt ebenso bis heute.

Auf Anfrage bei den zuständigen Bundesbehörden bekommt man zur Antwort:

„Das ist so, weil es in den Lehrbüchern steht“. Wie bitte???

3. Die Ersatzbehauptung, dass der Rückgang der Seuchen durch die Einführung von Massenimpfungen bewirkt wurde, wird durch Erkrankungs- und vor allem durch Todesfallstatistiken nicht gestützt.

Im Gegenteil: Die Kurven fallen in der Regel etwa ab 1900, also Jahrzehnte VOR Einsetzen der meisten Impfungen.

Doch Sie ignorieren das einfach. Ja, wo leben wir denn???

4. Das Impfrisiko ist nicht kalkulierbar, was die zuständigen Behörden auch regelmäßig zugeben.

Grund: Die Studien sind zu klein und laufen nicht lange genug. Die Dunkelziffer bei den gemeldeten Impfkomplikationen ist völlig unbekannt. Schätzungen gehen von einer Melderate von maximal 5 % bis hin zu maximal 0,1 % aus!

Damit ist auch eine Nutzen-Risiko-Abwägung nicht möglich.

Die Vermutung mancher Autoren, dass Impfungen eine der Hauptursachen für die exponentielle Zunahme von chronischen Erkrankungen sind, konnte bisher nicht widerlegt werden – ganz einfach, weil die entsprechenden Studien fehlen.

Und mit solchen ungeprüften Produkten sollen wir unsere gesunden Kinder impfen lassen? Geht’s noch???

5. Fragt man das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die deutsche Zulassungsbehörde, zu welchen Impfstoffen sogenannte Nachmarktstudien (Studien nach Markteinführung eines Produktes) vorliegen, bricht im PEI das große Suchen aus.

Man hat dort gar keinen Überblick! Was ist denn da los?

6. Die Mehrzahl der Mitglieder der Ständigen Impfkommission (STIKO) leidet an Interessenkonflikten.

Vielleicht ist dies auch der Grund, warum die STIKO alternative Vorsorgemaßnahmen (z. B. Vitamin A bei Masern – siehe WHO – oder Vitamin D bei Influenza) einfach ignorieren – obwohl ihre eigene Geschäftsordnung ihre Berücksichtigung vorsieht. In der STIKO regiert die Pharma-Lobby!

7. Dass eine hohe Durchimpfungsrate in der Lage sein soll, eine Krankheit auszurotten, und dass es so etwas wie Herdenschutz gebe, wird ausschließlich durch Hypothesen, nicht aber durch wissenschaftliche Fakten gestützt.

Zeigt uns die Wissenschaft!

8. Die Hauptlast der Immunabwehr wird, wie man inzwischen seit ein paar Jahrzehnten weiß, nicht von den Antikörpern, sondern vom sog. zellulären Immunsystem getragen.

Dieses braucht jedoch keinerlei Impfung, denn alles, was es braucht, erhält es durch eine natürliche Geburt und die Muttermilch, insbesondere der Erstmilch. Es lebe das zelluläre Immunsystem!

Sagt mal, Jungs und Mädels von der SZ, was ist eigentlich los mit Euch? Bedeutet Euch journalistische Ethik und Ehre gar nichts mehr?

Ein Glück, dass man mich – noch – nicht dazu zwingen kann, so einen Mist zu lesen. Ich bin stinksauer. Mir reicht’s jetzt echt!

Ich fordere Euch hiermit öffentlich auf, mit diesem offensichtlichen Pharmamarketing aufzuhören und zu
ordentlichem Journalismus zurückzukehren.

Herr Becker soll sich gefälligst öffentlich bei mir und bei allen Eltern, die er öffentlich beleidigt hat, entschuldigen!

Mit verärgerten Grüßen
vom dummdreisten Ignoranten und Querulanten

Hans U. P. Tolzin

Grüne Sozialsprecherin Schwentner stimmt gegen Lehrberuf Behindertenberater

Quelle: Unzensuriert

Judith Schwentner ist immer wieder dabei, wenn es gegen die Interessen von Behinderten und Arbeitnehmern geht. Foto: Die Grünen - Die grüne Alternative / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Judith Schwentner ist immer wieder dabei, wenn es gegen die Interessen von Behinderten und Arbeitnehmern geht.
Foto: Die Grünen – Die grüne Alternative / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Die Grünen stellen sich gegen die Ausbildung von eigenen Behindertenberatern. Die Grüne Fraktion im Sozialausschuss, an der Spitze die Sozialsprecherin Judith Schwentner, stimmte am 13. Juni 2017 gegen die Schaffung eines eigenen Lehrberufs „Berater für Menschen mit Behinderungen“, den FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer im Nationalrat vorgeschlagen hatte.

Unverständlich für alle Betroffenen, wenn man die Begründung des Antrags liest:

In Österreich gibt es 357.581 Menschen, die Besitzer eines Behindertenpasses sind (Stand 2015). Die derzeitige Situation betreffend unterstützende Leistungen wie den Umgang mit Behörden, Beratung hinsichtlich passender Reha-Einrichtungen, Beratung betreffend finanzieller Unterstützungseinrichtungen sowie individuelle Beratung der persönlichen Lebensbereiche wird den Ansprüchen der Betroffenen nur unzureichend gerecht. Um dieser Tatsache entgegenwirken zu können, bedarf es einer vermehrten Unterstützung durch gut ausgebildete Fachkräfte, die eine bedarfsorientierte und einschlägige Ausbildung genossen haben. Die Implementierung des Lehrberufes „Berater für Menschen mit Behinderungen“ ist daher anzustreben.

Damit können junge Menschen mit Interesse an diesem Beruf eine entsprechende Ausbildung beginnen und im Zuge ihrer Ausbildung unterschiedliche Lebensbereiche und Problemstellung von Menschen mit Behinderungen kennenlernen. Nach drei Jahren dualer Ausbildung soll der Auszubildende eine Lehrabschlussprüfung zum „Berater für Menschen mit Behinderungen“ ablegen. Im Anschluss ist es wünschenswert, Zusatz- und Spezialausbildungen sowie die Durchgängigkeit zu tertiären Ausbildungsformen zu ermöglichen.

Grünen stimmten auch gegen Weihnachts- und Urlaubsgeld

Dass es die Grün-Fraktion im Nationalrat nicht sehr ernst mit sozialpolitischen Anliegen nimmt, hat sie auch in der Vergangenheit bewiesen. Im Jahr 2016 etwa hatte sie im Sozialausschuss gegen die gesetzliche Absicherung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes gestimmt. Auch damals war die Grazer Abgeordnete Schwentner Fraktionsführerin der Grünen im Ausschuss. Mit diesem Abstimmungsverhalten stellten sich die Grünen damals gegen jene zehntausenden österreichischen Arbeitnehmer, die in ihren Kollektivverträgen und Arbeitsverträgen immer noch keinen Anspruch auf einen 13. und 14. Monatsgehalt haben.

Im Gegenzug treten Schwentner und Co aber sehr wohl immer wieder für die Mindestsicherung für Asylanten und Zuwanderer aus den EU-Oststaaten oder der Türkei ein.

Pflegeregress: SPÖ-Fraktion stimmt im Parlament gegen Koalitionsbedingung ihres Kanzlers

Quelle: Unzensuriert

Die SPÖ treibt ein Doppelspiel: Im Parlament stimmt sie gegen eine sofortige Abschaffung des Pflegeregress zur Finanzierung teurer Heimplätze, während ihr Vorsitzender Kern dies gleichzeitig zur Koalitionsbedingung erhebt. Foto: geralt / pixabay.com

Die SPÖ treibt ein Doppelspiel: Im Parlament stimmt sie gegen eine sofortige Abschaffung des Pflegeregress zur Finanzierung teurer Heimplätze, während ihr Vorsitzender Kern dies gleichzeitig zur Koalitionsbedingung erhebt.
Foto: geralt / pixabay.com

Sieben Bedingungen hat Bundeskanzler Christian Kern jüngst aufgestellt, die vom künftigen Koalitionspartner der SPÖ erfüllt werden müssen, damit diese eine Zusammenarbeit eingehe. Angesichts des jüngsten Verhaltens der SPÖ-Fraktion im Parlament erscheint es jedoch fraglich, ob überhaupt die eigene Partei diese Bedingungen akzeptiert.

SPÖ schiebt Koalitionsbedingung auf die lange Bank

Denn die SPÖ stimmte erst am 13. Juni im Sozialausschuss für die Vertagung eines FPÖ-Antrags auf Behebung der Pflegeheimmisere inklusive Abschaffung des Eigenregresses, der folgendermaßen lautet:

Die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz wird ersucht, dem Nationalrat bis zum 1. Juli 2017 eine Regierungsvorlage über gesetzliche Maßnahmen betreffend Behebung der von der Volksanwaltschaft aufgezeigten Pflegeheimmisere, insbesondere Behebung des Personalmangels bei der Betreuung und Abschaffung des Eigenregress zuzuleiten.

Christian Kerns Plan A wird durch eigene Fraktion außer Kraft gesetzt

Mit diesem Abstimmungsverhalten richtete sich die SPÖ-Fraktion, angeführt von der niederösterreichischen Abgeordneten Ulrike Königsberger-Ludwig, zielgenau gegen die von Kern postulierte Koalitionsbedingung einer Abschaffung des Pflegeregresses, als des Zugriffs auf die Lebensersparnisse von Menschen, die zum Pflegefall werden.

Auch der Plan A des SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzlers ist damit außer Kraft gesetzt. Kern hat bereits in seinem programmatischen Machwerk genau diese Abschaffung verlangt.

All das schert jedoch die eigene Parlamentsfraktion offensichtlich wenig, denn sie vertagte gemeinsam mit dem Koalitionspartner ÖVP einfach den Antrag auf unbestimmte Zeit, um zu verhindern, dass eine zeitnahe Verbesserung für die österreichischen Pflegebedürftigen eintreten kann.

FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer verurteilt Hinhalte-Taktik 

Für den Antragsteller, FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer, ist das Verhalten der Regierungsparteien bezeichnend für deren sozialpolitisches Selbstverständnis:

Diese Hinhalte-Politik und Taktiererei stellt ein jämmerliches Bild dar und bringt den leidgeprüften pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen keine Hilfe und Entlastung. Wenn aber die außerhäusliche Betreuung in einem Pflegeheim unumgänglich wird, verlieren die Betroffenen ihr schwer erarbeitetes Eigentum. Das ist nicht nur in höchstem Maße unsozial, sondern auch ungerecht. Daher bitte ich die Abgeordneten der Regierungsparteien eindringlich, im Sinne der Betroffenen, nicht weiter zu taktieren, sondern noch vor dem Sommer die so notwendigen Reformen zu beschließen und Maßnahmen in der Pflege nicht als Wahlzuckerl aufzusparen.

Wegen Impfplicht in Italien: 130 Familien aus Südtirol wollen Asyl in Österreich

Quelle: Unzensuriert

Wegen der Impfpflicht in Italien wollen Familien Südtirol verlassen und in Österreich Asyl beantragen. Foto: WikiImages / pixabay.com/de

Wegen der Impfpflicht in Italien wollen Familien Südtirol verlassen und in Österreich Asyl beantragen.
Foto: WikiImages / pixabay.com/de

Wie wird der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen entscheiden? 130 Südtiroler Familien haben sich an ihn gewandt und um Asyl in Österreich angesucht. Sie wollen damit verhindern, dass ihre Kinder geimpft werden müssen.

„Werden unsere Kinder nicht vergiften“

Die Asylabsicht hat Reinhold Holzer, Aktivist der Eltern-Initiative „Ökokinderrechte Südtirol“, gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur ANSA kundgetan:

Wir werden unsere Kinder nicht vergiften. Nicht nur diejenigen Menschen beantragen Asyl, die vor einem Krieg flüchten, sondern auch diejenigen, die ihre Rechte verletzt sehen.

Südtirol mit höchster Rate an Impfverweigerern

Südtirol ist die italienische Region mit der höchsten Rate an Impfverweigerungen. Künftig drohen dafür Strafen. Denn mit dem Schuljahr 2017/18 müssen Schulpflichtige in Italien gegen insgesamt zwölf Krankheiten geimpft sein. Das sieht ein am Freitag beschlossenes Regierungsdekret vor.

Entzug des Fürsorgerechts im Extremfall

Grundsätzlich gelte die Impfpflicht von „null bis 16 Jahren“, so die Zeitung Il Messaggero, wobei nicht geimpften Kindern und Jugendlichen an sich bereits ab Herbst der Schulbesuch verweigert werden kann. Eltern, die sich weigern ihre Kinder zu impfen, riskieren zudem Bußgelder von bis zu 7.500 Euro und im Extremfall den Entzug des Fürsorgerechts.

Rekordzahl an Masernfällen

Eine Rekordzahl an Masernfällen in Italien hatte zuletzt die im Land schon länger geführte Debatte über eine Impfpflicht neu aufflammen lassen. Bis Mitte Mai registrierten die Gesundheitsbehörden 2.395 Erkrankungen und damit sechsmal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Unklar ist jedoch, wie viele neuauftretende Krankheiten tatsächlich durch Impfverweigerer oder Einwanderer verursacht werden.

Berliner Kreis: CDU-Vordenker gegen absolutes Diktat des Klimawandels

Quelle: Unzensuriert

CDU-Konservative fordern Realpolitik beim Klimaschutz ein. Foto: LordToran / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

CDU-Konservative fordern Realpolitik beim Klimaschutz ein.
Foto: LordToran / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)

Unter dem Argumentationsmantel des Klimaschutzes haben in den vergangenen Jahren allerlei Interessensgruppen weltweit ihr Süppchen gekocht. Der Berliner Kreis, eine Gruppe konservativer Vordenker bei den deutschen Christdemokraten, lässt jetzt mit einem Grundsatzpapier aufhorchen. Die CDU-Konservativen fordern vor allem weniger Ideologie und mehr Sachpolitik in Sachen Klimawandel und Klimaschutz:

Ohne Ideologie: Die Öffentlichkeit hat eine objektiver geführte Debatte über die Klima- und Energiepolitik verdient. Wissenschaft darf nicht von der Politik instrumentalisiert werden. Die Freiheit der Forschung und Lehre ist zu respektieren. Klimaforschung darf nicht zu einer Glaubensfrage werden und auch nicht zu einer Arena ideologischer Auseinandersetzungen.

Mehr Sachlichkeit: In den letzten Jahrzehnten wurden Klima- und Wetterereignisse und -veränderungen zunehmend systematisch in eine vorgegebene Geschichte (mediales Narrativ) einsortiert. Genannt sei nur die unbestrittene Abnahme des arktischen Meereises. Diese starke Abnahme in den letzten Jahrzehnten hat praktisch keinen Einfluss auf den Meeresspiegel, da Meereis im Gegensatz zu Kontinentaleis schon Teil der Meere und damit des Meeresspiegels ist (das Volumen von Eis ist sogar etwas größer als von Wasser). Somit sind die mit dem Schmelzen des polaren Meereises verbundenen Chancen (eisfreie Nordpassage, neue Fischfangmöglichkeiten, Rohstoffabbau) vermutlich sogar größer als mögliche negative ökologische Effekte. Trotzdem wird das Phänomen medial momentan zu Klimaangstmache benutzt.

Berliner Kreis fordert Ende der moralischen Erpressung

Im Zusammenhang mit weniger Ideologie und mehr Sachlichkeit gegenüber dem Klimawandel fordert der Berliner Kreis vor allem ein Ende der moralischen Erpressung. Gleichzeitig werden realistische Klimaziele gefordert, und in diesem Zusammenhang sollen auch die Energiepreise bezahlbar bleiben:

Keine moralische Erpressung: Viele angekündigte/erwartete dramatische Folgen des Klimawandels basieren auf Modellen und Simulationen, deren Richtigkeit und Belastbarkeit keineswegs so eindeutig ist, wie oft postuliert wird. Trotzdem werden schon seit Jahren zunehmend aggressivere politische Zielsetzungen, insbesondere die CO2-Reduktionsziele, auf politischen und wissenschaftlichen Annahmen in diesen Modellen aufgebaut. Es ist nicht schlüssig bewiesen, ob die postulierten CO2-Äquivalenz-Obergrenzen tatsächlich die sinnvolle und universale Steuerungsmethode sind, als die sie dargestellt werden. Während die modellierten Folgen des Klimawandels alles andere als bewiesen sind, sind dagegen die realen Folgen bestimmter Klimapolitik für die Menschen sofort spürbar: Sei es durch steigende Preise für Strom und andere Nebenkosten, sei es durch „Verspargelung“ von Kulturlandschaften oder die Verteuerung von Mobilität.

Realistische Klimaziele: Deutschland soll erreichbare Klimaziele verfolgen. 1990-2013 wurden die CO2-Emissionen in Deutschland von über 1 Mrd. Tonnen auf 0,8 Mrd. Tonnen gesenkt. Weltweit sind die Emissionen aber im gleichen Zeitraum von 22 Mrd. Tonnen auf ca. 36 Mrd. Tonnen gestiegen.

Der Strompreis muss bezahlbar bleiben: Der Strompreis ist in Deutschland mit am teuersten in der Europäischen Union. Alleine die Kosten für die EEG-Umlage plus Netzentgelte betragen für einen Durchschnittshaushalt ca. 550 Euro im Jahr 2017. Die Frage nach der Bezahlbarkeit des Strompreises entscheidet über die Zukunft von Arbeitsplätzen und Industriebetrieben, sowie über den Lebensstandard der Endverbraucher („Stromarmut“). Neben den direkten Umlagekosten des EEG entwickeln sich die Kosten für Netzbetrieb, -stabilisierung und -ausbau zunehmend zu einem massiven, auch regionalem Problem (Stichwort Netzentgelte).

Schwerer Vorwurf: EU hat bei Glyphosat-Studie Krebsbefunde „übersehen“

Quelle: Unzensuriert

Global 2000 kritisiert, dass die Glyphosat-Begutachtung durch die EU-Kommission nicht auf Fakten aufgebaut ist. Foto: Parkywiki / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)

Global 2000 kritisiert, dass die Glyphosat-Begutachtung durch die EU-Kommission nicht auf Fakten aufgebaut ist.
Foto: Parkywiki / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)

Schwere Vorwürfe erhebt die Umweltorganisation Global 2000 gegen die Europäische Union wegen der Verlängerung der Zulassung für das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Sie bezieht sich auf einen Brief von Professor Christopher Portier, dem ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA und Berater der WHO-Krebsforschungsagentur IARC, an EU-Kommissionpräsident Jean-Claude Juncker. Portier kritisiert darin die EU-Kommission, weil in der EU-Studie zu Glyphosat acht bisher unberücksichtigte, aber signifikante Krebsbefunde von Ratten und Mäusen beinhaltet sind, die aber bei der Beurteilung nicht offengelegt worden seien.

Dadurch habe sich laut Portier aber die Zahl der statistisch signifikanten Krebsbefunde auf aktuell nicht weniger als 21 erhöht. Dies widerspreche den Aussagen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, die immer wieder darauf verwiesen habe, dass Originalstudien und die darin enthaltenen Rohdaten bei der Begutachtung verwendet worden seien.

Portier: Zwei Tumorstudien genügen für Nichtzulassung

Portier verweist darauf, dass gemäß EU-Pestizidverordnung bereits zwei positive Tumorstudien genügen würden, um die Grundlage für eine Nichtzulassung von Glyphosat zu bilden. Hier hakt der Global 2000-Experte Helmut Burtscher mit seiner Kritik ein:

Das Versagen des derzeitigen EU-Zulassungssystems für Pestizide, das auf den geheimen Studien der Pestizidhersteller und ihrer Vertragslabors basiert, wurde heute schonungslos offengelegt. Eine Zulassungserneuerung von Glyphosat noch im Laufe dieses Jahres, wie von der EU-Kommission vorgeschlagen wurde, sollte im Lichte dieser neuen Erkenntnissse hoffentlich vom Tisch sein.

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

Die EU hat im Vorjahr trotz heftiger Proteste die Zulassung von Glyphosat bis Ende 2017 verlängert. Dann steht eine neuerliche Entscheidung an. Verschiedene Umweltschutzgruppe mobilisieren mit einer europäischen Bürgerinitiative dagegen. Aktuell haben knapp 800.000 Menschen unterschrieben. Um die EU-Kommission zur Befassung zu zwingen, sind eine Million Unterstützerungserklärungen nötig.

Weltgesundheitsorganisation: Umstrittener Äthiopier wird neuer Generaldirektor

Quelle: Unzensuriert

Gesundheitsökonom Tedros Ghebreyesus gilt bei Gegnern als korrupt und inkompetent. Foto: DFID - UK Department for International Development / Wikimedia ( CC-BY-SA-2.0)

Gesundheitsökonom Tedros Ghebreyesus gilt bei Gegnern als korrupt und inkompetent.
Foto: DFID – UK Department for International Development / Wikimedia ( CC-BY-SA-2.0)
Nach zähem Ringen und mehreren Wahlgängen setzte sich der aus Äthiopien stammende Kandidat Tedros Ghebreyesus bei der Wahl zum Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch.  Am 1. Juli 2017 soll er sein neues Amt antreten. Der britische Arzt David Nabarro und die pakistanische Kardiologin Sania Nishtar unterlagen als Gegenkandidaten bei der finalen Wahl am Sitz des WHO-Hauptquartiers in Genf.

Der Wahl des Äthiopiers Ghebreyesus waren heftige Auseinandersetzungen vorausgegangen. Als Gesundheitsökonom, der keine ärztliche Ausbildung vorweisen kann, galt er bei vielen Kritikern von vornherein als inkompetent. Sogar Demonstranten gegen den neuen WHO-Chef waren vor Ort, die vor allem die Vergangenheit von Ghebreyesus als untragbar in dieser neuen Funktion bezeichneten.

Neuer WHO-Chef korrupt und an Epidemievertuschung beteiligt

Die Protestierenden warfen dem neuen WHO-Chef vor, dass er Teil eines korrupten Systems in Äthiopien sei und sogar an der Vertuschung eines Epidemieausbruchs beteiligt gewesen sein soll. Als ehemaliger Außen- und Gesundheitsminister solle er an der repressiven Unterdrückung der Opposition federführend beteiligt gewesen sein und Cholera-Epidemien in seinem Land der Öffentlichkeit verschwiegen haben.

Ein Vorwurf, der gegen Tedros Ghebreyesus schwer wiegt, da die WHO in den vergangenen Jahren immer wieder mit der Verschleppung von Gegenmaßnahmen im Zusammenhang mit der in Schwarzafrika 2014 ausgebrochenen Seuche Ebola scharf kritisiert worden ist.